Wir sind die HGV
Die HGV Hamburger Gesellschaft für Vermögens- und Beteiligungsmanagement mbH ist die Konzernholding der Freien und Hansestadt Hamburg.
Was wir tun
Im Auftrag des Senats und der Finanzbehörde bündelt die HGV einen Großteil der Hamburger öffentlichen Unternehmen und einige privatwirtschaftliche Beteiligungen. Diese steuern wir in enger Zusammenarbeit mit der Finanz- und den Fachbehörden. Unsere Schwerpunkte liegen in den Bereichen ÖPNV, Verkehr- und Logistik, Immobilien und Stadtentwicklung sowie Ver- und Entsorgung.
Bei unseren Steuerungs- und Gestaltungsaufgaben behalten wir stets die Wirtschaftlichkeit und Wettbewerbsfähigkeit im Blick. So schaffen wir einen nachhaltigen Mehrwert für den städtischen Haushalt. Durch Synergien über Sektoren hinweg schaffen wir nicht nur wirtschaftliche Stabilität, sondern wir entwickeln die Hansestadt auch aktiv weiter. Für einen attraktiven Lebens- und Wirtschaftsstandort – heute und morgen.
Von unseren Aufgaben bis zur Verwendung der Gewinne: Hier beantworten wir die häufigsten Fragen rund um die HGV transparent und verständlich.
Die Freie und Hansestadt Hamburg, vertreten durch die Finanzbehörde, ist die alleinige Gesellschafterin der HGV. Die HGV gehört somit vollständig der Freien und Hansestadt Hamburg.
Beteiligungsgesellschaften wie die HGV fungieren als strategisches Dach für die Unternehmen, die einer Stadt gehören oder an denen sie beteiligt ist. In unserem Fall betrifft das unter anderem die wirtschaftlichen Drehkreuze wie HHLA und den Flughafen, die Versorgungsnetze (Energie, Wärme & Wasser) und die HOCHBAHN, aber auch Immobilien wie Polizei- und Feuerwehrimmobilien, Museen oder Kulturimmobilien. Statt jedes Unternehmen und jede Beteiligung einzeln zu verwalten, bündelt eine Beteiligungsgesellschaft diese zentral unter einem Dach, um Synergien zu schaffen und alles effizient zu steuern.
In unserem Kontext handelt es sich nicht um fragwürdige Praktiken oder Steuertricks. Es geht um eine gesetzlich vorgesehene steuerliche Optimierung zugunsten der Allgemeinheit – den sogenannten „steuerlichen Querverbund“. Indem wir die Verluste der einen Bereiche mit den Gewinnen anderer verrechnen, senken wir die Steuerlast legal und verhindern, dass unnötig Kapital abfließt. So stellen wir sicher, dass das Maximum der erwirtschafteten Finanzmittel bei der Stadt Hamburg verbleibt und der Bevölkerung zugutekommt.
Der finanzielle Ausgleich ist bei unserer Arbeit besonders wichtig. Gewinne und Verluste werden zunächst auf Ebene der HGV im Rahmen des „steuerlichen Querverbunds" verrechnet. Anders als bei privaten Konzernen fließen verbleibende Gewinne nicht an externe Aktionäre, sondern verbleiben zu 100 Prozent im Vermögen der Stadt.
Wir nutzen die Mittel solidarisch, indem wir mit Erträgen aus profitablen Sektoren direkt wichtige Angebote wie etwa die Bäderland-Schwimmbäder und den ÖPNV mitfinanzieren oder in die Modernisierung der Infrastruktur investieren. So entlasten wir den städtischen Haushalt und sichern die Lebensqualität der Bürgerinnen und Bürger in Hamburg dauerhaft.