Mit Innovationen in die Zukunft

Wir gestalten den Wandel unserer Stadt im Konzernverbund aktiv mit. Indem wir technologischen Fortschritt gezielt für den ökologischen Umbau der Wirtschaft nutzen, schaffen wir die Basis für ein zukunftsfähiges Miteinander. So verbinden wir Innovation mit Verantwortung und sichern Lebensqualität für kommende Generationen.

Strategischer Ausbau des Beteiligungsportfolios

Die Hansestadt wächst – und mit ihr die Anforderungen an eine moderne Infrastruktur. Wir bauen unser Portfolio strategisch aus, um die Zukunft Hamburgs zu sichern. Indem wir Unternehmen aus Schlüsselbranchen in die HGV integrieren, sichern wir nicht nur die Versorgung und Stabilität von morgen, sondern steigern auch die Lebensqualität in der Stadt. Damit Innovation dort ankommt, wo sie gebraucht wird: im Alltag der Bürgerinnen und Bürger.

Die Wärmespeicher-Stadt

Zwischen 1883 und 1927 errichtet und heute UNESCO-Weltkulturerbe: Die Hamburger Speicherstadt. Das historische Quartier soll verstärkt für die Zukunft aufgestellt werden. Doch kann man denkmalgeschützte Gebäude überhaupt energetisch sanieren, ohne ihr Äußeres zu verändern? Die HHLA verfolgt das ehrgeizige Ziel, die Speicherstadt bis zum Jahr 2040 CO2-neutral zu machen. In einem Pilotprojekt am „Sandtorkaispeicher“ (Block H) testet das Logistikunternehmen, wie man historische Gebäude autark mit Wärme versorgen und gleichzeitig die strikten Auflagen des Denkmalschutzes einhalten kann.

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Intelligente Gebäudesteuerung

Strom, Wärme, Gas – viele Emissionen in Hamburg fallen in Gebäuden an, darunter städtische Immobilien. Um ihren CO2-Fußabdruck zu senken, können sie saniert, gedämmt und auf erneuerbare Energiequellen umgestellt werden. Und es geht darum, den Energieverbrauch intelligent zu steuern. Gemeinsam mit dem Hamburger Start-up BuildlinX und Schulbau Hamburg hat die Gebäudemanagement Hamburg (GMH) ein System zur Gebäudesteuerung entwickelt, mit dem sich die Gebäudetechnik aller Schulstandorte – vom Heizkreislauf über Pumpen bis hin zu Thermostaten – einheitlich steuern und überwachen lässt. Rund 20 Prozent der Energie sollen dadurch gespart werden.

Abwasser-Wärmepumpe im Klärwerk Dradenau

Hamburg Wasser und die Hamburger Energiewerke arbeiten seit Jahren an Technologien, die die energetischen Potenziale von Wasser optimal ausschöpfen. Im kommunalen Klärwerk Dradenau im Hamburger Hafen entsteht die erste Abwasser-Großwärmepumpe Deutschlands mit 60 MW thermischer Leistung. Künftig soll sie klimafreundliche Fernwärme für bis zu 39.000 Haushalte liefern – und jährlich 90.000 Tonnen CO2-Emissionen einsparen.

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Wasserstoffhafen: Hamburg Green Energy Hub

Über sechs Jahre erzeugte das Kraftwerk Moorburg Energie aus Steinkohle. Nun entsteht dort, im Herzen des Hamburger Hafens, ein Schlüsselprojekt für die Energiewende im Norden: der„Green Energy Hub“ – ein zukunftsträchtiges Erzeugungs- und Verteilzentrum für Wasserstoff und eine der Grundlagen für den Hamburger Hafen, um zum Drehkreuz und Anlandepunkt für Wasserstoffimporte via Pipeline und per Schiff zu werden – für Deutschland und ganz Europa. Die Projektgesellschaft Hamburg Green Hydrogen Hub errichtet dort eine 100-MW-Elektrolyseanalyse für grünen Wasserstoff, in der ab 2027 pro Jahr rund 10.000 Tonnen grüner Wasserstoff aus Wind- und Solarkraft produziert werden sollen – für Mobilität, Wärme und Industrie. Die Anlage wird von den Hamburger Energiewerken gemeinsam mit dem Hamburger Partner Luxcara realisiert.

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Ganzheitliche Quartiersentwicklung

Neben der Bestandspflege, Sanierung und Modernisierung ist der Neubau Teil der SAGA-DNA. Als städtischer Konzern zielen sie auf eine integrierte Entwicklung von Stadtteilen ab, die wirtschaftliche Stabilität, sozialen Ausgleich und Klimaschutz vereint. Ganze Quartiere werden durch dekarbonisierte Wärme und dezentral regenerativ erzeugten Strom versorgt. Dieser wird im Rahmen der Sektorenkoppelung neben der Haustechnik auch für innovative Mobilitätskonzepte auf Quartiersebene eingesetzt. Beispiele sind etwa das neue Wohngebiet Fischbeker Heidbrook oder das Moosrosenquartier in Bramfeld-Süd – das aktuell größte Einzelbauprojekt der SAGA, für das im Oktober 2025 der Grundstein gelegt wurde.

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